Tipps zur Produktfotografie

Produktfotografie

Bei der Produktfotografie handelt es sich um ein recht anspruchsvolles Gebiet, um hier ein perfekt ausgeleuchtetes und scharfes Foto zu erhalten. Dabei muss die Aufnahme so gestaltet sein, dass der Kunde zum Erwerb eines der dort abgelichteten Produkt´s angesprochen wird. Hierbei muss der Produktfotograf auf einige wichtige Punkte achten.

Die richtige Foto-Ausrüstung

Zur Grundausstattung gehört bei dem Produktfotograf natürlich in erster Linie eine Digitalkamera. Hier können neben einer System- oder Spiegelreflexkamera auch Bridgekameras mit einer Verschlusszeit und manueller Blende verwendet werden. Dabei bieten die heutzutage im Handel erhältlichen Kameras ab 300 Euro aufwärts die erforderlichen Features an.(Auch wenn hier immer gerne für kleine Arbeiten auf den Putz gehauen wird)

Genauso wichtig ist ein gutes Stativ für ein gutes Produktfoto. Sinnvoll ist hier für ein Produktfoto der Einsatz von Dreibeinstativen mit einem einstellbaren flexiblen Kugelkopf. Dadurch entsteht auch ein einheitliches Erscheinungsbild. Beim Einsatz von Kabel- oder Fernauslösern kann die Kamera berührungsfrei bedient werden.

Auch ist für ein einheitliches Erscheinungsbild ein Blitzlicht zum Teil sinnvoll. Hier kann man auch auf Fotoleuchten zurückgreifen. Ein passender Hintergrund für Szenefotos ist notwendig. Dabei richtet sich die Kulisse bei Szenefotos nach der Größe des dort vorhandenen und aufzunehmenden Objekts. Wenn es sich hier beispielsweise um Schmuck oder ein seltenes Sammlerstück handelt, könnte hier z.b für Shop-Fotos ein 80 x 80 cm großes Lichtzelt genutzt werden. Hierbei kann dann eine gleichmäßige Ausleuchtung erzeugt werden.

Die richtige Beleuchtung

Wenn mit einem integrierten Blitz bei einer Kamera gearbeitet wird, wird häufig ein harter Schatten erzeugt. Produktfotograf von SchuheBei der Verwendung von einem Lichtzelt und einer kleinen Studioleuchte, die von beiden Seiten eingesetzt wird, wird das Licht im Würfel aufgrund des dort vorhandenen Polyestermaterials etwas gedämpft und es strahlt dabei nicht so erhellt oder grell. Dennoch gilt dies nicht immer, z.b. bei der Schuhfotografie von allen Seiten. Bei der Schuhfotografie ist ein Experimentieren mit unterschiedlichen Leuchtquellen möglich. Hierzu gibt es handliche und kleine Leuchten mit einer Halogenbirne, LED, oder man nutzt einfach seine Aufsteckblitze welche entfesselt ausgelöst werden können.

Das richtige Objekt platzieren

Zum professionellen Fotografieren gehört auch das richtige Ausrichten des Objektes. Hier sollte der Betrachter möglich viel bei einem Produktfoto sehen. Deshalb ist es hier sinnvoll, das Objekt in einem ca. 45 Grad Winkel hin zum Kameraobjekt zu platzieren. Dadurch ist es für den Betrachter bei z.b. einer Anwendungsfotografie möglich, eine Seitenfront sowie die Vorderseite zu betrachten.

Die richtige Kameraeinstellung

Wenn eine System- oder eine Spiegelreflex-Kamera bei der Packshotfotografie oder der Textilfotografie zum Einsatz kommt, ist hier die Verwendung eines Teleobjektivs gut geeignet. (Das ist aber durchaus Geschmacksache) Bei Bridgekameras oder Kompaktausführungen können für die Packshotfotografie oder für die Textilfotografie Zoomobjekte verwendet werden. Dabei wird das Zoomobjektiv für die Werbefotografie oder die professionelle Produktfotografie so eingestellt, dass das Objekt in einer bildschirmfüllenden Größe fotografiert wird. Produktfotograf OnlineshopDurch die Verwendung von einem Stativ bei der Werbefotografie oder für die professionelle Produktfotografie spielt die Verschlusszeit keine große Rolle. (im Studio)

Wichtig ist die Blendeneinstellung bei der Werbefotografie oder für die professionelle Produktfotografie. Wenn hier eine kleine Blendenzahl verwendet wird, entsteht ein geringerer Schärfepunkt als dies bei einer großen Blendezahl der Fall ist. Dabei muss bei der Werbefotografie unter Verwendung der Blende diese so eingestellt werden, dass sowohl der Rand ganz im hinteren Bereich als auch der Vordergrund des Objektes scharf abgebildet wird. (große Blendenzahl)

Der Weißabgleich

In Zusammenhang mit der Beleuchtung können Bilder bei der Werbefotografie oder durch die professionelle Produktfotografie einen rötlichen, einen gelblichen oder auch einen bläulichen Farbschimmer enthalten. In einem solchen Fall muss z.b. bei der Hollow Men Fotografie die Farbtemperatur mit einem Weißabgleich korrigiert werden. Damit ein guter Weißabgleich realisiert werden kann, nutzt du am besten eine Graukarte (mindestens) oder besser den Colorchecker (Werbung) welcher bei uns in Gebrauch ist.

Der Hintergrund

Gerade für sehr professionelle Fotos muss sich das Objekt vom Hintergrund etwas abheben. Hier sollte ein guter Kontrast vorhanden ein. Dabei gibt es beim Fotografieren den Vorteil, dass Dein Objekt sich auch als Freisteller in einem Bildbearbeitungsprogramm vom Hintergrund freistellen lässt.

Ich hoffe ich konnte mit meiner kleinen Zusammenfassung den Anfängern unter euch ein wenig weiterhelfen.
Wenn du Fragen hast zum Artikel helfe ich dir gerne weiter.
Du hast auch jederzeit die Möglichkeit mir über meinem Kontaktbereich zu schreiben.

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